Schulprojekt Ruanda (Seite 1)



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Unsere Partnerschule in Ruanda

Groupe Scolaire St. Jean Bosco
KADUHA
B.P. 14 Gikongoro
Africa centrale



(Das ist die Postadresse,
über die Briefe verschickt werden können!)






Allgemeine Informationen zur Schule

Die Schule trägt den Namen "Groupe Scolaire St. Jean Bosco" und liegt in einem kleinen Dorf mit dem Namen Kaduha, welches ca. 130 km südwestlich von der Hauptstadt Kigali liegt. Die Schule ist eine weiterführende Schule und zurzeit wird diese von etwa 560 Schülerinnen und Schülern besucht.

Nur 40 der 560 Kinder und Jugendlichen wohnen bei ihren Eltern oder besitzen eine eigene Wohnung. Schüler von weiterführenden Schulen in Ruanda werden vom Ministerium einer bestimmten Schule zugeteilt und müssen von daher in dieser Schule die meiste Zeit des Jahres leben. Man könnte diese Schule etwa mit einem Internat vergleichen, jedoch von ganz anderem Standard, als wir es von europäischen Ländern gewohnt sind.

Schulleiter mit seinem Sohn
vor dem Eingang der Schule


Von den Schülern hat etwa die Hälfte nur noch einen oder gar keinen Elternteil. Gründe dafür sind z. B., dass viele Menschen während des Genozids ums Leben gekommen sind oder aber an AIDS sterben.

Pro Jahr fallen umgerechnet ca. 180 € Schulgebühren an, die in Trimesterbeiträgen von 60 € gezahlt werden müssen. Die Schüler bekommen für dieses Geld die Unterkunft und Verpflegung in der Schule und dazu eine Schuluniform. Für die Schüler, die bereits Vollwaisen sind, ist es oft sehr schwierig dieses Geld aufzubringen, deshalb muss oft ein Schulverweis ausgesprochen werden.


Innenhof der Schule
An der Schule unterrichten im Moment 19 Lehrer, davon 14 männliche und fünf weibliche. Auffallend ist, dass nur sieben von ihnen einen Universitätsabschluss haben und die restlichen zwölf gerade mal die weiterführende Schule besucht haben. Fünf von den 19 Lehrern übernehmen noch jeweils ein weiteres Amt. Einer von ihnen ist der Schulleiter, zwei von ihnen sind seine Stellvertreter, einer ist für die Organisation der Finanzen zuständig und ein anderer übernimmt den Beruf des Sekretärs.






Welche Probleme gibt es und wie sehen Veränderungswünsche für die Zukunft aus?


Klassenraum
In erster Linie hat die Schule finanzielle Probleme, z. B. haben viele Eltern nicht die Möglichkeit, das Geld für die Schulgebühren aufzutreiben. Doch es resultieren noch weitere Probleme aus dem finanziellen Mangel.
Ein Teil der Gebäude, in denen sich die Schule befindet, ist in keinem guten Zustand und sehr alt.

Es fehlt jedoch das Geld zur Renovierung. Weiterhin sind die Schlafsäle zu klein und einige Schüler müssen sich zu zweit ein Bett teilen. Auch die Essensräume bieten nicht genug Platz, so müssen die Schüler in zwei Etappen essen.

Ein weiteres Problem ist, dass die Schule keine motorisierten Fahrzeuge besitzt. Die Stadt Kaduha liegt im Landesinneren und weit entfernt von der Hauptstadt.

Es gibt keine Aula, in der Theaterstücke gespielt oder Konferenzen abgehalten werden können.

Den Lehrern fehlt die Möglichkeit, vernünftigen Schulsport anzubieten, da sie keine richtigen Sportplätze gibt.


Schüler am Computer
Des Weiteren besteht das Problem, dass die Lehrer nicht alle Unterrichtsfächer unterrichten können, da die finanziellen Mittel fehlen, um z. B. Experimente im Chemie- oder Physikunterricht zu machen. Die Schüler der Informatik-Kurse müssen sich Computer teilen.

Es gibt keine gut eingerichtete Bücherei. Hier fehlen unter anderem Bücher zu den Themen Wirtschaft, Erdkunde, Geschichte, Soziologie, Psychologie, Philosophie, Englisch und Französisch.

Derzeitige Wünsche lassen sich in zwei Kategorien einteilen: die kurzfristigen und die längerfristigen Wünsche.



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Josef-Pieper-Schule
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48432 Rheine


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