Ältere Nachrichten

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15.04.2019        

Kühl war es draußen, aber die Sonne schaute zu. Der Gottesdienst in der Fastenzeit am letzten Schultag vor den Osterferien, fand an einem ganz besonderen Ort statt.
Die Schulgemeinschaft der Josef-Pieper-Schule besuchte ihren Nachbarn, den Natur-Zoo im Salinen-Park, um hier, direkt beim Streichelgehege, über das Motto "Make the world great again" nachzudenken.



01.04.2019        

"Du selbst sein in einer Welt, die dich ständig anders haben möchte, ist die größte Errungenschaft."
Dieses Zitat von R. W. Emerson diente gewissermaßen als Motto für den Weltbewusstseinstag, der am Donnerstag, 28.03.19, in der Josef-Pieper-Schule stattfand und von Schülern der SV vorbereitet worden war.

Ähnlich weit gefasst und vielfältig präsentierte sich denn auch das Angebot, das dem Besucher der JPS schon auf Plakaten im Eingangsbereich ins Auge stach. Während einige Veranstaltungen auf eine gesunde und verantwortliche Lebensführung des Einzelnen abzielten - Entspannung im Alltag oder Umgang mit Ängsten etwa - boten andere eine Auseinandersetzung mit globaleren Themen wie zeitgemäßer Ernährung, zunehmenden Zivilisationskrankheiten oder ökologischen Fragestellungen.

Es herrschte reges Treiben auf den Fluren, und wer wollte, konnte sich an diesem Vormittag die Welt tatsächlich mit allen Sinnen ein bisschen bewusster machen: Hörend bei Dr. Freunds Vortrag zu Essstörungen bei Kindern und Jugendlichen, sehend bei der Ausstellung "Paperart" mit Kunstwerken aus Papier sowie eigenständig kreativ gestaltend mit diversen Materialien, fühlend beim Erspüren der eigenen Grenzen im Escaperoom und - auch nicht unwichtig für so manchen Besucher - schmeckend beim Genuss einer Tasse Kaffee im Austauschcafe.

Und was nehmen die Schüler mit? Auf jeden Fall einige wertvolle Anregungen für bewussteres Handeln im Alltag. Eine Schülerin resümierte: "Jeder kann was machen. Was zählt, sind oft die kleinen Schritte!"



28.03.2019        

Rheine (pbm/gun). Zu perfekt soll es nicht sein. Die Rottöne dürfen ruhig ineinander verlaufen. Lisa Baum und ihre Mitschülerinnen aus der Oberstufe für Heilerziehungspflege an der Bischöflichen Josef-Pieper-Schule in Rheine haben sich bewusst für warme Farben entschieden. Das Kreuz, es bedeutet Leid. Aber auch Hoffnung. Hoffnung auf Neues. Darüber haben sie im Religionsunterricht gesprochen. Auch über die Leiden im eigenen Leben. Nun sollen sie ihre Gefühle und Gedanken auf ein metergroßes Holzkreuz sprayen. Hilfe bekommen die Schülerinnen und Schüler dabei von dem Osnabrücker Streetart-Künstler und Sozialarbeiter Mika Springwald.

Zusammen mit Ines Plien, Schulseelsorgerin im Dekanat Rheine, hatte Alexandra Frie, Seelsorgerin an der Josef-Pieper-Schule, das Projekt vorbereitet. Die eigene Auseinandersetzung mit dem Thema war Alexandra Frie dabei wichtig: "Welche Kreuze müssen wir tragen? Und wer hilft uns?" In kleinen Gruppen hatten sich die Oberstufenklassen für Heilerziehungspflege sowie für angehende Erzieherinnen und Erzieher darüber ausgetauscht. Nicht selten, das haben sie bereits während ihrer praktischen Ausbildungsphasen erfahren, werden sie auch in ihrem Berufsalltag mit Leid konfrontiert.

Aber wie das Ganze umsetzen? Die fast fertigen Holzkreuze hatte Mika Springwald mitgebracht. Fest stand auch, dass jedes Kreuz einen Korpus, also eine Jesus-Darstellung, in Schablonentechnik bekommen soll. Die Vorlage dazu hatte der Künstler ebenfalls im Gepäck. Das Besondere daran: Jesus lässt den Kopf nicht hängen, er resigniert nicht, sondern blickt nach oben - gen Himmel.

Der Korpus als das Verbindende. Bei der übrigen Gestaltung waren die Schülerinnen und Schüler selbst gefragt und gefordert: "Fangt einfach an und spielt mit den Farben", ermutigte Springwald die jungen Erwachsenen, ihrer Kreativität Ausdruck zu geben. Und das im wahrsten Sinne: "Streetart will immer etwas sagen, etwas mitteilen, etwas transportieren."

Die ersten Ergebnisse beeindruckten Ines Plien: "Es ist schon spannend, dass die Kreuze alle in kräftigen Farben leuchten."Eines war bunt wie ein Regenbogen, was die Gleichheit der Menschen symbolisieren sollte. Auf einem anderen waren knallgelbe (Sonnen)-Strahlen. "Es ist schön zu erleben, dass die meisten durch das Leid hindurch auf Positives schauen", stellte Ines Plien fest. Denn genau das sei die Botschaft der österlichen Auferstehung.
Wer mochte, konnte auch Materialien wie Steine, Äste oder Worte auf das Holz bringen. Die aussagekräftigen Kreuze bleiben in der Josef-Pieper-Schule und sollen an verschiedenen Orten aufgehängt werden.

Pressedienst Bistum Münster 26.03.2019



05.03.2019        

Die Sieger des Poetry Slam Wettbewerbes 2019 der Klassen FOS 11b und BFS 11 zum ersten Mal auf unserer Homepage zum Mithören! Die Gewinnerin Kim Floth und der Zweitplazierte Marius Kötte lesen Euch Ihre Siegertexte ("Ich wechsel sie wie Unterwäsche" und "Flugzeugliebe") vor!!! Viel Vergnügen ....



Kim Floth: 'Ich wechsel sie wie Unterwäsche'





Marius Kötte: 'Flugzeugliebe'





25.02.2019        

Virtual-Reality - Eine Schülergruppe der FSP Unterstufen nimmt in Begleitung von Kunstlehrerin Lisa Weßling an dem Kunstprojekt "Freiraum Leerstand" in Rheines Innenstadt teil. Im Rahmen des vom Kulturrucksack geförderten Projektes entwicklen mehrere Schulklassen aus Rheine in einer Zusammenarbeit mit den Künstlern Keez Duyvez und Thomas Bratzke eine digitale Rauminstallation. Dabei wird der reale Raum, ein leer stehendes Ladenlokal, als Atelier genutzt und mit dem virtuellen Raum verknüpft. Mit Infrarottechnik und 3D Kamera werden echte Objekte, wie z.B. Steine mit digitalen Werkzeugen künstlerisch gestaltet. Die SchülerInnen zeichnen und modellieren mit einem Joystic, der als Pinsel genutzt wird. Das alles ist auf einer großen Leinwand zu sehen. Die 3D-Objekte, die die SchülerInnen sonst aus Videospielen kennen, können sie nun selbst erschaffen und dabei neue kreative Ausdrucksformen erproben.






30.01.2019        


Lara Obuz aus der BFS12 hat sich den Wanderpokal für dieses Jahr erspielt!!!





19.12.2018        

Theaterstück der BFS12 unter der Leitung von Melanie Hokamp



26.11.2018        

Am Donnerstag dem 22.11.18 traf sich die Nachbarschaft des Salinenparks in der Josef-Pieper-Schule. Schulleiter Frank Lohaus hatte zu dieser Zusammenkunft eingeladen, um sich seinen Nachbarn einmal vorzustellen und sich mit allen Akteuren, die das Leben im und am Salinenpark mitgestalten, auszutauschen.

In einer lockeren Kennenlernrunde stellte Herr Lohaus sich zunächst vor, um dann das Wort an Achim Johann, dem Direktor des Naturzoos zu übergeben. Er stellte den pädagogischen Anspruch des Naturzoos dar, der auch in gemeinsamen Projekten mit der Josef-Pieper-Schule umgesetzt werden könne. Gerrit Musekamp schloss sich hier an, da er als Geschäftsführer der Kloster Bentlage GmbH im Bereich Kunst ebenfalls Schnittstellen mit der Schule sieht, hier laufen auch schon erste gemeinsame Projekte. Im Anschluss stellte Jules Vleugels sich und den Verein zur Förderung der Saline Gottesgabe vor, wobei sein Kosename "Salzbaron" laut vernehmbar in die Runde klang. Thomas Bücksteeg, der Geschäftsführer der Europäischen Märchengesellschaft, konnte nun seinerseits darauf verweisen, dass er auch als "Märchenprinz" bekannt sei, worauf Herr Johann einwarf, er hätte schon des öfteren die Bezeichnung "Froschkönig" hinnehmen müssen.

Geistliche Unterstützung erhält die Josef-Pieper-Schule vom Gertrudenstift. Das Exerzitienhaus, mittlerweile als Tagungshaus gut etabliert, wurde vertreten vom Leiter Frank Nienhaus und dem Spiritual Pastor Martin Limberg.

Die Museumsleiterin Frau Dr. Mechthild Beilmann-Schöner gab einen Überblick über die Gebäude, die die Museumsgesellschaft Rheine neben dem Falkenhof im Salinenpark unterhält. Im Kloster Bentlage, der Salzwerkstatt im Salzsiedehaus, mit dem sich anschließenden Josef Winkler Haus, gibt es viele Dinge, die man gemeinsam mit angehenden Erzieherinnen, Heilerziehungspflegern und Heilpädagogen in deren Ausbildung tun könnte.

Bürgermeister Dr. Peter Lüttmann zeigte sich sehr interessiert an dem Rundgang durch die Schule, zu dem die stellvertretende Schulleiterin Maria Hüwe einlud. Er war besonders angetan von der Atmosphäre des schönen Schulgebäudes.

Man war sich zum Abschluss einig, dass dieses Nachbarschaftstreffen unbedingt beibehalten und tradiert werden sollte.








14.11.2018        

Anlässlich des Gedenkens der Opfer der Reichspogromnacht vom 9. November 1938 fand am letzten Freitag eine Veranstaltung in der VHS Rheine statt, in der die Schüler/innen der Josef-Pieper- Schule von ihrem Besuch in der Euthanasiegedenkstätte Bernburg berichteten.

In ihrem Vortrag von Hannah Brauer, Katharina Brockhaus und Carsten Knäpper berichteten die Heilerziehungspfleger/innen im Anerkennungsjahr zunächst von ihrer Ankunft in Bernburg im März 2018 und der anschließenden Stadtführung.

So zeigten sie unter anderem Bilder aus der original erhaltenen Gaskammer, in der von November 1940 bis Juli 1943 15000 Menschen ermordet wurden. Opfer waren kranke und behinderte Menschen sowie Häftlinge aus verschiedenen Konzentrationslagern.

Der Bürgermeister von Rheine, Dr. Peter Lüttmann, bedankte sich bei den Schüler/innen der Josef-Pieper-Schule für den berührenden Vortrag.



07.07.2018        







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Bischöfliches Berufskolleg Rheine
Schule der Sekundarstufe II und Fachschule im Berufsfeld: Sozial- und Gesundheitswesen