Praxisintegrierte Ausbildung
zur staatlich geprüften Erzieherin / zum staatlich geprüften Erzieher

Verzahnung von Theorie und Praxis durch zeitnahes Lernen in der Fachschule und der Einrichtung:
Drei Tage Schule und zwei Tage Praxis im ersten Jahr,
zwei Tage Schule und drei Tage Praxis im zweiten Jahr,
erst drei, später zwei Tage Schule im dritten Jahr.


Aufnahmevoraussetzungen:
  1. Mittlerer Schulabschluss
  2. Persönliche Eignung
  3. Abgeschlossene einschlägige Berufsausbildung oder
  4. fünfjährige einschlägige Berufstätigkeit oder
  5. Fachhochschulreife im Berufsfeld "Soziales" oder
  6. Hochschulzugangsberechtigung oder eine nicht einschlägige Berufsausbildung und ein Praktikum in der Kinder- und Jugendhilfe (mind. 6 Wochen bei Vollzeitbeschäftigung oder 240 Stunden bei Teilzeitbeschäftigung).
  7. Ausbildungsabsichtserklärung eines Trägers, der PIA anbietet
Dreijährige vergütete Ausbildung:

Die Bewerberinnen und Bewerber suchen sich zunächst eine Praxisstelle in einer Einrichtung, die auch Berufspraktikantinnen und Berufspraktikanten ausbildet.

Im positiven Falle erhalten sie eine Ausbildungsabsichtserklärung. Mit dieser können sie sich für den PIA - Bildungsgang bei uns bewerben.


Finanzielle Förderung:

Unsere Fachschulbildungsgänge sind förderfähig nach dem Aufstiegsfortbilungsförderungsgesetz (AFGB). Weitere Informationen hierzu: www.aufstiegs-bafoeg.de

Unterrichtsfächer:

  • Fachrichtungsübergreifender Lernbereich:
  • Deutsch/Kommunikation
  • Englisch
  • Politik/Gesellschaftslehre
  • Naturwissenschaften
  • Fachrichtungsbezogener Lernbereich:
  • Berufliche Identität und professionelle Perspektiven weiter entwickeln
  • Pädagogische Beziehungen gestalten und mit Gruppen pädagogisch arbeiten
  • Lebenswelten und Diversität wahrnehmen, verstehen und Inklusion fördern
  • Sozialpädagogische Bildungsarbeit in den Bildungsbereichen professionell gestalten
  • Erziehungs- und Bildungspartnerschaften mit Eltern und Bezugspersonen gestalten sowie Übergänge unterstützen
  • Institution und Team entwickeln sowie in Netzwerken kooperieren
  • Religionslehre/Religionspädagogik
  • Vertiefungsbereich
  • Projektarbeit
  • Sozialpädagogische Praxis in Einrichtungen für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene




  • Differenzierungsbereich:
  • Mathematik (nur für FHR verpflichtend)
  • Angebot eines Zertifikatkurses Religionspädagogik

  • Prüfung:
  • Fachschulexamen:
  • Theoretische Prüfung nach 2 Jahren
    (3 Klausuren, ggf. bis zu 2 mündliche Prüfungen)
  • Fachpraktische Prüfung nach 3 Jahre
    (Kolloquium)
  • Fachhochschulreife:
  • zusätzlich eine Klausur in Deutsch oder Englisch oder Naturwissenschaften


  • Spätere Berufsmöglichkeiten:
  • Berufliche Tätigkeit als Erzieher/in in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe
  • oder
  • Bachelorstudiengang an einer Hochschule


Familiäres Schulklima:
Die Josef-Pieper-Schule ist verantwortlich für die Ausbildung, in der Praxis werden die Schülerinnen und Schüler von erfahrenen Kräften sachkundig angeleitet.

Die Schülerinnen und Schüler werden regelmäßig in der Praxis von ihrem Praxislehrer besucht und betreut. Er begleitet die PIA - Schülerin /den Schüler über drei Jahre. Am Ende steht das Examen.



Anregende Lernumgebung im Salinenpark in Rheine:
Die Josef-Pieper-Schule liegt im Salinenpark in Rheine. Wir kooperieren mit unseren Nachbarn und binden alle Möglichkeiten, die es im Salinenpark gibt, in unsere pädagogische Arbeit mit ein.

Zuständig für die Praxisintegrierte Ausbildung - PIA

Bild: Lioba Brathe

Lioba Brathe

Bischöfliches Berufskolleg Rheine
Schule der Sekundarstufe II und Fachschule im Berufsfeld: Sozial- und Gesundheitswesen