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04.11.2019        

Die Zeit läuft...
Das Novemberpogrom vom 9./10.November 1938 gegen die jüdische Bevölkerung in Rheine und an vielen anderen Orten Deutschlands liegt mittlerweile 81 Jahre zurück, eine für die Erinnerung eines Einzelmenschen unendlich lange Zeitspanne. Die letzten Zeitzeugen des Holocaust und der historischen Ereignisse der unmenschlichen Zeit des Nationalsozialismus mit der systematischen Entrechtung, Verfolgung und systematischen Ermordung von Juden im Dritten Reich versterben und die mündliche Weitergabe ihrer Geschichten scheint immer schwieriger.

Eine Gruppe von 20 auszubildenden Erzieherinnen und Erziehern sowie Heilerziehungspflegerinnen und Heilerziehungspfleger der Josef-Pieper-Schule (Bischöfliches Berufskolleg) Rheine machte sich vor den Herbstferien auf, die Spuren der entsetzlichen Verbrechen gegen die Menschlichkeit während einer fünftägigen Studienfahrt nach Krakau und Auschwitz aufzufinden. Der Weg führte die Gruppe in der Vorbereitungsphase der Studienfahrt an die historischen Gedenkstätten Esterwegen und Westerbork (NL). Das Konzentrationslager Esterwegen spielte in der Frühzeit des Nationalsozialismus bis zum Jahr 1937 eine wichtige Rolle in der Entwicklung und Ausformung des Konzeptes der Konzentrationslager. Westerbork wurde ab 1942 als Durchgangslager für die Konzentration und Deportation von 103 000 niederländischen Juden in die Vernichtungslager im Osten genutzt. Ungefähr 50 000 niederländische Juden, die über Westerbork deportiert wurden, wurden in Auschwitz ermordet.

Welchen Sinn macht eigentlich eine solche Studienfahrt jetzt rund 70 bis 80 Jahre nach dem Holocaust? Äußerungen von Studierenden: "Theorie haben wir größtenteils in der Schule gelernt. Die Emotionen bleiben hierbei jedoch im Hintergrund. Das, was ich von der Studienfahrt mitnehme, kann ich kaum in Worte fassen. Zum einen war es das bedrückende Gefühl, als wir in Birkenau ankamen - die Ausmaße... diese unglaubliche Zahl an Menschen, die in diesen Einrichtungen zu Tode kamen. Dass wir auf den Plätzen gestanden haben, auf denen so viel Blut vergossen, so viel Leid zugefügt wurde..."

Weitere Eindrücke: "Bilder mit Namen hängen aus, um den Opfern wieder ein Gesicht zu geben. Eine große Urne gibt den unzähligen vernichteten Leben eine letzte Ruhestätte. Und doch bleibt dieser Ort so unbegreiflich. Die Zahl der dort getöteten und gefolterten Menschenmassen ist so unbegreiflich groß, dass es unwirklich wirkt. Doch ist es wahr."

Erziehung zu Toleranz, Respekt vor dem Anderssein und die Wertschätzung fremder Kulturen und Menschen ergeben sich zwangsläufig als demokratisches Erziehungsprogramm aus den Erfahrungen in Auschwitz. Es sind Lehrstunden der historisch-politischen Bildung und des emotionalen Berührt-Werdens. Und das in einer Zeit, in der die kollektive Erinnerung immer schwerer fällt.






02.11.2019        

Infoveranstaltung I Di.19.11.2019 - 18.30
Infoveranstaltung II Do.16.01.2020 - 18.30

Tag der offenen Tür Sa.01.02.2020 - 10-13 Uhr

Alle Termine in der Josef-Pieper-Schule!
Herzlich Willkommen!



29.10.2019        

Stadterkundung, Theaterworkshop, Museumsbesuch, Niederländischunterricht - der diesjährige Austausch des Bischöflichen Berufskollegs Josef-Pieper mit dem Rijn IJssel Kolleg in Arnheim bot ein abwechslungsreiches und spannendes Programm.

Beim Besuch der niederländischen Schüler, vor den Herbstferien, in Rheine wurden während eines Schulrundgangs und einer Zoorallye erste Kontakte geknüpft. Im Theaterpädagogischen Zentrum in Münster konnten alle ihr Improvisationstalent bei einem Workshop testen.

Die niederländischen Gäste nahmen Einblick in den Alltag der deutschen Gastfamilien und luden die Josef-Pieper-Schüler beim Gegenbesuch in ihre Familien ein. Der Aufenthalt in den Niederlanden startete mit einer Niederländischstunde und der Vorstellung des Rijn IJssel Kollegs. Die deutschen Schüler lernten darüber hinaus Einrichtungen der Behindertenhilfe und der Kindertagespflege kennen.

Ein besonderes Highlight stellte der Besuch des MuZIEum (auf Deutsch MuSEHum) in Nijmegen dar, das allen auf sehr praktische Weise das Leben von Menschen mit Sehbeeinträchtigungen näherbrachte.





02.10.2019        

Alle Jahre wieder laufen die Studierenden und Lehrenden für ihr Ruanda-Projekt. Joggen, Nordic-Walken, Power-Walken für den guten Zweck

Ein großartiger Einsatz, bei dem am Ende Sponsoren für jeden gelaufenen Kilometer einen bestimmten Betrag geben. 31 km war die Höchstleistung vom
IFK Schüler Aras.

Respekt und Danke für den Einsatz an alle Laufenden!



18.09.2019        

Dienstag, 19.11.2019, 18.30 Uhr: Info-Veranstaltung der JPS

Donnerstag, 16.01.2020, 18.30 Uhr: 2. Info-Veranstaltung der JPS

Samstag, 01.02.2020, 10-13 Uhr: 3. Info-Veranstaltung der JPS (Tag der offenen Tür)



30.08.2019        

Nicht leicht haben die Schülerinnen und Schüler es dieses Jahr den Lehrernden der JPS gemacht!

Aber dennoch: Auch dieses Jahr haben die Lehrer gewonnen.
Die Organisation lag in den bewährten Händen von Christiane Preuhsner. Ein guter Start ins neue Schuljahr!



11.07.2019        

Es ist eine Menge los so kurz vor den Sommerferien an der JPS.

In den letzten drei Tagen haben sich die Schülerinnen und Schüler mit eigenen Projekthemen intensiv beschäftigt. Dank der guten Moderation von Fabian Plake bekamen alle einen guten Überblick. So machte sich eine Gruppe an die Renovierung des SV-Bauwagens, eine andere setzte sich mit pädagogischen Möglichkeiten für Tschernobyl-Kinder auseinander.

Eine Gruppe ließ ein gastliches Bienenhotel entstehen, Badesalze entstanden, ein Lehrer-Schüler-Chor gab gut einstudierte Lieder zum Besten, das beliebte Jahresthema Babywatching fand eine beachtliche Präsentation in Wort und Bild, Windlichter aus Gips wurden kunstvoll gestaltet; eine Gruppe um IFK-Schüler setzten sich mit dem Begriff Heimat auseinander.

Sehr beeindruckend war die Präsentation einer Fahrt zur KZ-Gedenkstätte in Bernburg. Kein leichtes Thema, das sich aber einfügte, da alle Themen vom Interesse der Studierenden ausgingen.

Farbenfroh und harmonisch waren die Tänze von Schülerinnen der internationalen Klasse in traditioneller Kleidung.Es gab auch etwas zu essen und trinken, sogar war eigens ein Eiswagen vorgefahren.

Vielen Dank an für das großartige Engagement und die Vielzahl spannender Themen!



08.07.2019        

Helga Streffing verlässt die Josef-Pieper-Schule

Am Freitag dem 5.Juli 2019 verabschiedete sich Helga Streffing, im Rahmen einer Feierstunde, nach 26 Jahren an der JPS in den Ruhestand. Sie unterrichtete im Laufe ihrer Karriere die Fächer Recht/Verwaltung, Politik und Englisch.

Sie übernahm als Bildungangsleiterin zunächst die Fachoberschule und zuletzt die Heilerziehungspfleger-Klasse. Seit 20 Jahren übte sie die Aufgabe der Schulseelsorgerin aus und trug damit wesentlich zum positiven Miteinander an der Schule bei.

Für die Zukunft wünscht die JPS alles erdenklich Gute, Gesundheit und Gottes Segen!



02.07.2019        




26.06.2019        

Einen erlebnisreichen Segeltörn unternahmen Berufspraktikanten der Josef-Pieper-Schule im Rahmen ihrer Erzieher- Ausbildung.

Im Vordergrund stand das praktische Kennenlernen des erlebnispädagogischen Ansatzes und seiner Wirkung. Sich selbst in der Gruppe erleben, mit den Bedingungen auf einem Segelschiff und mit den unterschiedlichsten Wetterlagen klarkommen sowie besondere Erlebnisse wie Trockenfallen und Wattwandern waren zentrale Elemente des einwöchigen Törns im holländische Wattenmeer.

Mit vielen neuen Erfahrungen und dem Wunsch nach Wiederholung kehrte die Gruppe begeistert zurück.









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Bischöfliches Berufskolleg Rheine
Schule der Sekundarstufe II und Fachschule im Berufsfeld: Sozial- und Gesundheitswesen